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Wer aus dem Ausland kommt und in Deutschland studieren oder leben möchte, braucht grundsätzlich ein Visum.

Internationale Studierende aus anderen Ländern müssen in der Regel vor der Einreise ein Visum beantragen. Dazu wenden sie sich an die deutsche Auslandsvertretung in Ihrem Heimatland und beantragen ein Studentenvisum oder ein Studienbewerbervisum. Wer bereits eine schriftliche Zusage einer Hochschule für studienvorbereitende Maßnahmen oder einen Studienplatz hat, kann ein Studentenvisum beantragen. Wer noch auf den Zulassungsbescheid wartet oder eine Aufnahmeprüfung machen muss, muss ein Studienbewerbervisum beantragen. In Deutschland angekommen, muss man sein Visum der Ausländerbehörde am Studienort vorlegen, die es in eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken umwandelt.

Es dauert häufig mehrere Monate, bis ein Visum ausgestellt wird. Daher ist es wichtig, schon frühzeitig ein Studienbewerbervisum zu beantragen, mit dem man rechtzeitig zum Studienbeginn einreisen kann. Man sollte nicht auf die Bestätigung des Studienplatzes warten, da die Zulassungsbescheide in Deutschland recht spät ankommen. Besser ist es, mit der Bewerberbestätigung der Hochschule ein Bewerbervisum zu beantragen und es in Deutschland in eine Aufenthaltserlaubnis zum Studium umzuwandeln.

Es gibt zwei unterschiedliche Visakategorien:

Schengen Visa für kurzfristige Aufenthalte bis maximal 90 Tage

Nationale Visa für langfristige Aufenthalte über 90 Tage.

Normalerweise benötigen Sie ein Nationale Visa für langfristige Aufenthalte über 90 Tage für in Deutschland.

Ein Nationale Visa ist in der Regel für

– Ehegatten- und Kindernachzug, beabsichtigte Eheschließungen, gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften

– Studienaufnahme, Studienbewerbung, Wissenschaftler, Sprachkurse, Kultur, Sport, Schulbesuch

– Arbeitsaufnahme (auch Au-Pair und Praktika)

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